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Padova Fontana
Prato delle Valle

Padova … Bilder und Geschichte

Von meinem letzten Trip nach Italien, digitale Arbeiten mit Ansichten aus Padua.

San Antonio/Duomo del Santo
San Antonio/Basilica del Santo
Stradine di Padova
Stradine di Padova
Padova ... San Antonio
Padova … San Antonio
Padua ... Prato delle Valle
Padua … Prato delle Valle

zu den Bildern:
Die Prato delle Valle mit seinen Statuen an einem Wasserlauf rund um eine ovale, grüne Insel ist ein großer, beliebter, geschichtsträchtiger Platz in Padua.
Er soll zudem neben dem roten Platz in Moskau einer der größten Europas sein.
Zu römischer Zeit stand dort ein Amphithater (Zairo) das bei der Neugestaltung des Platzes 1775 durch Andreas Memmo entdeckt wurde und dessen Spuren in dem ovalen Kanal noch zu sehen sind.
Im Mittelalter fanden dort fröhliche Feste und Feiern statt, die ihren Ursprung in paduanischen und Sitten des Veneto hatten. Palmsonntag trafen sich dort alle freien Männer.  Bereits seit 1070 wird der Platz auch als Tiermarkt genutzt.
Der heilige Antonius (für mich der berühmteste Padovaner) hielt dort seine Reden. Obwohl dieser Platz in der Nähe der Stadtmauern lag, war er sumpfig mit einem Becken stehenden Wassers in der Mitte, das als ungesund und zudem als hässlich anzuschauen galt.
Teilweise wurde er auch als Friedhof genutzt. Die Abtei St. Giustina, lange Zeit Eigentümerin des Platzes hatte nicht die finanziellen Mittel dort Veränderungen vorzunehmen.
Alle diese Faktoren führten dazu den Platz unbebaut zu lassen.
Erst 1767 erklärt der Senat von Venedig die Valle delle Prato als der Stadt zugehörig entgegen den Ansprüchen der Mönche von St. Giustina.

Die Pläne für die Renovierung etnwickelte Andrea Memmo, der dieses Projekt auch zu großen Teilen selbst finanzierte. Es ist jedoch nie ganz fertig gestellt worden.
Die Statuen auf den Sockeln entlang des Kanals (38 im inneren Kreis, 40 auf dem äußeren) ehren berühmte Personen der Stadt, nur die Stelen an den Übergängen der Brücken waren Dogen und Päpsten vorbehalten. Memmos Idee war ein neues  Stadtzentrum zu schaffen, um dort Handel zu treiben, Märkte, Veranstaltungen und Ausstellungen abzuhalten. So wandelte er in kürzester Zeit, den Platz von einem ungesunden Sumpf in ein attraktives Anwesen für Schauspiel, Begegnung und Spaziergänge.

Raus aus dem Archiv

Um diese Jahreszeit herrscht kein optimales Fotografierwetter (schlechtes gibt es nicht). Die beste Gelegenheit Archivbilder zu sortieren oder neu zu überarbeiten. Ich habe noch viele schöne Bilder aus Schottland, einige davon habe ich heute redesigned und dabei eine neue Bearbeitungstechnik ausprobiert. Es fängt an mir zu gefallen, hier die Ergebnisse: