Bilder zum Gucken gibt es hier:
http://www.stephaniesinclair.com/
siehe auch auf Geo
Beeindruckend weil:
… die Fotografin ihren Lebensmittelpunkt nach dem Libanon verlegt hat, als Frau, alleine. Weil ihre Bildsprache unkompliziert ist, einfach und treffend. Weil sie mit dem Licht Motive malt, die alles andere als märchenhaft sind. Weil ihre Fotografie Stellungnahme ist.
Sinclairs Bildmotive selbst sind ungestellte, natürliche Szenen aus dem Leben der Menschen, die sie fotografiert. Keine lange geplanten Arrangements. Trotzdem stimmen die Fotografien was den Bildaufbau angeht. Wer den Alltag aus seiner eigenen Sichtweise so wiedergeben kann, hat etwas zu sagen und jede Menge Seherfahrung sowieso.
Vita:
Freie Pressefotografin, PhotoJournalistin
Abschluß an der University of Florida in Journalisitk und Kunst/Fotographie.
Anschließend 5 Jahre Arbeit für den Chicago Tribune. Nach einem Irak-Aufenthalt als Reporterin, verlässt sie ihren Job, zieht erst in den Irak, dann nach Beirut/Libanon um direkt in der Region zu arbeiten. Zu ihren regelmäßigen Auftraggebern gehören das New York Times Magazine, Time, Newsweek, US News & World Report, Stern, die deutsche Geo und Marie Claire unter anderem.
Preise:
Visa D’Or für 2004 Visa Pour L’Image photography festival in France,
1. Platz in World Press Photo und den FiftyCrows International Fund for Documentary Photography’s 2004 Central Asia and Caucasus Grant für ihre Fotografien über Frauenschicksale in Afghanisten.
3. Platz in World Press Photo für ihr Werk 2006 im Libanonkrieg und sie nahm Teil am World Press Photo’s 13th Joop Swart Masterclass.
S. Sinclair hat mehrere Preise gewonnen in the Pictures of the Year International annual competition inklusive einem ersten Platz für eine Geschichte über Hochzeiten im Gerichtsgebäude von Chicago, und sie wurde anerkannt im American Photography Wettbewerb innerhalb der letzten vier Jahre. Der Chicago Bar Association’s Herman Kogan Meritorious Achievement Award 2000 wurde vergeben an Sinclair für ihr Engagement in einer Serie, die der Chicago Tribune produzierte über die Todesstrafe in Illinois. Sinclair war auch Mitglied des Teams, das den Pulitzer Prize für seine Dokumentation über die Probleme innerhalb der Luftfahhrindustie im Jahr 2000, erhielt.