Indoor Fotografie Session mit Eierlei

Jetzt ist doch der Ehrgeiz mit mir durchgegangen und ich habe die alte Fotoausrüstung rausgeholt um für die Monatsbilder auf Fotolismus Essen zu fotografieren. Den Begriff “Essen” habe ich jetzt eher weitgefasst, da ich kein 3 Sternekoch bin der entsprechend kocht und dekoriert. In der Schlichtheit liegt genug Schönes. Man muss es nur sehen, oder?
Zudem liegt Ostern greifbar nah und so kam ich von Schokopralinés und Schokoeiern zu rohen Eiern und am Ende habe ich geplündert, was die Küche noch hergab.  Fazit: rohe Lebensmittel fotografieren sich leichter als Gekochtes, die Farben sind noch klar und das Material nicht “verkocht” und in sich zusammengefallen. Im weitesten Sinne fällt diese Inszenierung für Fotografie unter das Thema Stillife.

Ei pur

Essbare Versuche

Bei meinem spontanen Shooting bin ich auf mehrere Wege gestoßen das Thema umzusetzen. IIn diesen Bildern geht es mehr um das Objekt selbst, als darum es als appetitliches “Essen” darzustellen.
1. Aufwendige Stillifes brauchen entsprechende Accessoires (nicht alles was man im Haus hat und von dem man denkt es passt, passt nachher wirklich).

2. Je einfacher ein Bildmotiv, desto mehr interessante natürliche Details sind von Belang (Spiel mit Struktur).

3. Verfremdung (siehe Salatblatt) durch ungewohnte Perspektive oder Farbgebung, verleiht dem fotografierten Objekt eine eigene Sprache.

Nächster Schritt wäre eine dieser Möglichkeiten in einer Serie zusammenzufassen.

Finished 12.03.09

a third from 30 paintings project:

spring is in the air
120×120cm Acrylic on Canvas

UPDATE 18.03.09
No it is not finished, I restarted to work on it.

Winnenden

Why? Let we our kids alone? Don’t we care? With 17 they are still kids, believe me. They just should begin their life instead of finishing it. No answers to the lot of questions we have.. I feel helpless and sad. Let’s have a break and think…

bloody-wednesday

Christophe Huet / Retoucheur… einfach nur staunen

Christophe Huet

Das ist eine tolle Arbeit, die hier zu sehen ist. Wir sind beim Anschauen völlig in der Betrachtung versunken. Ja es ist commerziell, ja es ist Werbung, aber auf einer Stufe an Professionalität, die so hochentwickelt ist, dass einfach keine Mängel sichtbar sind. Perfekt: die Idee, die fotografische Umsetzung, die Bearbeitung alles harmoniert und ohne Werbebotschaft betrachtet ist jedes Bild für sich ein aussagekräftiges Einzelbild. Für mich macht das oft den Unterschied zwischen “ernannten Kunstwerken” und Auftragsarbeiten aus: die Perfektion.
Diese Arbeiten widerlegen für mich jede puristische Anschauung von Fotografie, Malerei oder Illustration. Wozu ein “nur”? Die ganze Klaviatur an Möglichkeiten zu beherrschen macht den Stil. Wer malt, fotografiert, illustriert und Bilder bearbeitet, warum sollte der auf irgendeine in seinem Bereich liegende Technik verzichten, die er beherrscht? Wozu sich beschränken, wenn man alles zur Verfügung hat?

Natürlich ist die gezeigte Werkshow nicht die Arbeit eines Einzelnen, für solche Konzepte bedarf es eines Teams. Da wird die Bildidee konzipiert, layoutet, Perspektiven und Lichtstimmungen festgelegt, die passenden Fotos geschossen und am Ende alles Bildmaterial zusammengestellt und retuschiert. Was das Können nicht schmälert. Die auf der Website laufende Musik, ist auch von Huet selbst, sie passt wunderbar zu seinen Bildern ich habe sie nicht abgeschaltet.

Christophe Huet

“Mardin Kippenbörger” (Martin Kippenberger)

Nein, kein Schreibfehler nur amerikanische Aussprache in dem untenstehenden Video. Martin Kippenberger war einer der ersten avantgardistischen Künstler, von denen ich hörte und  der mich zusammen mit Albert Oehlen beeindruckte.
Weil seine Arbeiten so frech, frisch, nicht ohne die nötige Schärfe und humorvoll waren.

Vita kippenberger
Aber bitte, lieber selber sehen:

vernissage.tv .. exposition movies

Maybe some find it interesting to have a look at vernissages. You find on vernissage.tv new and classic arts, english and in other languages spoken movies. But as always if you want to have interesting information, you need time to check out what is happening in the movies showed and who are the protagonists. I didn’t find everything worthy to watch, one of the movies which interested me more I show beyond. In anycase the website www.vernissage.tv is a window leading into the world of arts, museums and expositions. As all projects, it needs money, so the movies show some advertisments. It is also a good example like web2.0 technologies and artbusiness will grow together.
The movie beyond shows an exhibition about light and shadow in mostly classical paintings. It was remembering me a lot the pictures of Georges de la Tour I saw a longtime ago in the exhibitions of Louvre/Paris.