Happy Christmas 2009

Happy Christmas 09
Thank you for visiting this blog.
I wish you all a powerful year 2010 with plenty of good ideas!

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Das ist eine tolle Arbeit, die hier zu sehen ist. Wir sind beim Anschauen völlig in der Betrachtung versunken. Ja es ist commerziell, ja es ist Werbung, aber auf einer Stufe an Professionalität, die so hochentwickelt ist, dass einfach keine Mängel sichtbar sind. Perfekt: die Idee, die fotografische Umsetzung, die Bearbeitung alles harmoniert und ohne Werbebotschaft betrachtet ist jedes Bild für sich ein aussagekräftiges Einzelbild. Für mich macht das oft den Unterschied zwischen “ernannten Kunstwerken” und Auftragsarbeiten aus: die Perfektion.
Diese Arbeiten widerlegen für mich jede puristische Anschauung von Fotografie, Malerei oder Illustration. Wozu ein “nur”? Die ganze Klaviatur an Möglichkeiten zu beherrschen macht den Stil. Wer malt, fotografiert, illustriert und Bilder bearbeitet, warum sollte der auf irgendeine in seinem Bereich liegende Technik verzichten, die er beherrscht? Wozu sich beschränken, wenn man alles zur Verfügung hat?
Natürlich ist die gezeigte Werkshow nicht die Arbeit eines Einzelnen, für solche Konzepte bedarf es eines Teams. Da wird die Bildidee konzipiert, layoutet, Perspektiven und Lichtstimmungen festgelegt, die passenden Fotos geschossen und am Ende alles Bildmaterial zusammengestellt und retuschiert. Was das Können nicht schmälert. Die auf der Website laufende Musik, ist auch von Huet selbst, sie passt wunderbar zu seinen Bildern ich habe sie nicht abgeschaltet.
… is a story written by the french author Jules Supervielle.
(if you understand french, here you find a part of the original text) A little girl is living alone in a haunted village, situated in the high sea. Nobody knows about this village. When ships are passing by, the child falls in a sound sleep and the village disappears under the waves… in this way all days are going on, during time stands still. It is about phantasy, memories and lonelyness. Maybe the explication is right, that this girl lost her father, who was a sailor, in the sea and now is bringing back his ship by using the force of her imagination… Anyway it is a story made of imagination and remembers me my own childhood. Childhood is the place where imagination is born. Imagination is a high quality gift and I am glad to remember, even now that I am adult and becoming older each day. Maybe the fact that I lost my own mother a couple of weeks ago, is responsable for the coming out of these nostalgic feelings. The animation movie mirrors the atmosphere of the story in a perfect way. There are acquarellistic drawings combined with computertechnics. The village itself is drawn in the way southern french villages are built. The movie plays a lot with the effects of wind, shadows and water movements. Everything is passing slowly, the colouring is washed out, which corresponds well to the ghosty, dreamy atmosphere. So take your time by watching, lean back and let you abduct in an other world:
The animation movie was made in 2000 by four students from the Supinfocom (School for Infography and Multimedia in Valenciennes) - Laetitia Gabrielli, Pierre Marteel, Mathieu Renoux and Max Tourret with music by René Aubry
Painting and writing have something in common:
The flow of your hand. So Streetart is interesting for new trendz and fonts that rock.
Schreiben und Malen haben etwas gemein:
Den Duktus einer Hand. Streetart ist so zum Trendsetter moderner Schriften geworden. Kalligraphie rockt
Das Ergebnis der Minimalismus Ausstellung war für mich drei Tage herumlaufen mit nachdenklichem Kopf. Bereits beim Durchgehen macht sich Unbehagen breit. Ich selber bin gewohnt mit Farben, Licht und Emotionen nach meiner Vorstellungen zu arbeiten. Der Minimalismus ist jedoch eine Kunstform, die genau das verweigert. Die individuellen Ansätze des Künstlers sollen ganz und gar verschwinden hinter einer Form, einer Linie, einem Gegenstand und dessen Materialien. Der eigentliche Künstler in diesem Zusammenhang ist der Betrachter und dessen Assoziationsvermögen beim Betrachten eines solchen Werkes. Will man von einer Minimalismus Ausstellung etwas haben,braucht man Zeit um sich genau darauf einzustellen, um den eigenen Kopf zu aktivieren und selbst ein kreatives Spiel mit dem Gezeigten zu beginnen. Anspruchsvoll, da eine reine Konsumerhaltung hier nicht funktioniert. Für mich ist der Verzicht auf Farbe schwer. Farbe bringt jedoch eine emotionale Ebene ins Spiel, was eine minimalistische Option konterkariert.
Wer also durch die Wiesbadener Ausstellung schlendert, stelle sich auf Schwarz-Weiß, viel Grafik und “Zeit zum Gucken” ein.
Zu Brice Marden:
Bilder von Brice Marden in der Google Bildersuche.
Ich kannte ihn und seine Arbeit kaum, hatte keine Vorstellung von den Hintergründen und der Art wie er arbeitet. Ich kann künstlerische “Arbeit” besser beurteilen, wenn ich mehr weiß. Ein einzelnes Bild genügt mir nicht. Zu einem Künstler und seiner Kunst gehört für mich sein Leben. Deshalb an dieser Stelle ein kleiner virtueller Rundgang mit Hilfe von Links und Videos um das Bild der Ausstellung zu komplettieren. Das malerische Werk ist dort nur angerissen, und seine Komplexität nur zu erahnen. Ich finde seine farbigen Linienwerke auch nur bedingt minimalistisch. Zum einen sind sie durchaus farbig, zum anderen haben sie eine sehr individualistische Linienführung. Im weitesten Sinne einer Handschrift ähnlich.
Video Marden im Hamburger Bahnhof Berlin (sehr informativ)
weitere informative Links:
Marden Vita (Guggenheim Museum)
Marden im Moma
Marden in Berlin
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