Archive for 'art'

Happy Christmas 2009

Happy Christmas 09

Happy Christmas 09

Thank you for visiting  this blog.
I wish you all a powerful year 2010 with plenty of good ideas!

Frohe Ostern, happy Easter, joyeuses pâcques, buona pasqua!

ostern09kl

Lochkamera, ein simples Loch mit großer Wirkung

Wenn ich unterwegs bin, habe ich meine Kamera meistens dabei und seitdem ich das tue sehe ich, dass ich da bei weitem nicht die Einzige bin. Vorgestern ist mir in der Wiesbadener Fußgängerzone jemand mit einer Kamera aufgefallen, die ich bis dato noch nicht kannte. Zuerst dachte ich an Marke Eigenbau, sie sah aus wie eine Plattenkamera aus Holzplatten.

Das hat mich so neugierig gemacht, dass ich einfach nachgefragt habe. Ja die Kamera war eine Spezialanfertigung, eine Camera Obscura oder Lochkamera mit kurzer Brennweite, sprich Filmebene und Lichteinfallsloch lagen nahe beieinander. Oben auf der Kamera ist ein Winkel, der den Aufnahmewinkel der Kamera anzeigt. Die Besonderheit des Modells liegt darin, dass trotz sehr weitem Winkel keine perspektivische Verzeichnung (stürzende Linien) entsteht, wie bei normalen Kameras mit Weitwinkelobjetiven. Dadurch haben Aufnahmen mit dieser Kamera eine ganz besondere Raumwirkung. Nach Belichtungszeiten und Tiefenschärfe habe ich leider nicht mehr fragen können, die Entwicklung der SchwarzweißBilder geschieht von Hand. Und es wird eine Ausstellung geben mit diesen Bildern, die in Wiesbaden entstanden sind.

Der Fotograf ist Frank Deubel, die Ausstellung im Wiesbadener Kunsthaus und ich, ich gehe ganz bestimmt hin.

Stockholm, Reise in den kalten Norden im März.

Erster Eindruck von Stockholm, dem Geburtsort Greta Garbos und Ingrid Bergmans. Der Archipel auf dem Stockholm liegt, erstreckt sich 80 km östlich der Stadt, hat 24.000 Inseln, die in der  Ostsee verteilt liegen. Die „Stadt der Brücken“ ist gebaut auf vierzehn Inseln auf dem Mälaren-See  und beieindruckt durch ihren nordischen Charme, jede Menge Historie in der Altstadt und großstädtischen. modernem Hochausstil der City .Von Frankfurt mit dem Flieger sind wir schnell dort Wir kommen im dunkel an, mitten in der Nacht, der Flughafen Arlanda liegt weit außerhalb Stockholms, aber die Airportshuttel  zum Hauptbahnhof fährt auch um Mitternacht.
Unser Hotel ist klein und wie immer in der Nähe des Messegeländes (ich gehöre zum Begleittrupp der Firma Expoamiac Messebau). Unter meinem Fenster liegt Knut (siehe Foto) und weiter hinten steht ein Werk von HP (Hewlett Packard). Wildromantische Gegend aus Gewerbe und privatem Wohnen.

Da bin ich also mal wieder, Nähe Messegelände wildfremde Stadt und 2 Tage Entdecken mit der S-bahn, und zu Fuß. Auf der Fahrt vom Bahnhof zum Hotel habe ich schon gesehen, Stockholm ist sehr groß und hat viel Wasser, liegt wie schon erwähnt 14 Inseln, die über seeehr breite Brücken miteinander verbunden sind. Über diese Brücken fließt der ganze Autoverkehr, geht man als Fußgänger und untendrunter verläuft irgendwo die Tunnelbahn (schwedisch für Metro). Das wichtigste schwedische Wort, das ich gelernt habe heißt demnach auch ta°g gesprochen: tog  und meint Zug.  Kalt ist und die Sonne will nicht scheinen. Am Wasser merke ich, wird es schnell sehr zugig. Schade fürs Fotografieren hätte ich gerne besseres Licht gehabt. Mützen haben Hochsaison bei den Schweden, in allen Farben Mustern und Formen. Schwedinnen ab 40+ tragen mutige und sehr individuelle Mode. Klasse denke ich. Überhaupt scheinen mir die Leute hier sehr unkompliziert, aufgeschlossen und freundlich, nicht besonders reich aber auch nicht bettelarm. Noch besser wäre es natürlich die Sprache zu sprechen, aber mit Englisch geht es auch. Ich nehme mir die Inseln Gamlastan (Altstadt); Djurgarden und die City vor. Auf Gamlastan steht der große Königspalast. Witzig die Wachablösung, mit pickelbehelmten jungen Männern. Wirkt etwas altertümlich, aber sie nehmen ihre Sache sehr ernst. Shopping und Kaffeetrinken oder Essen sind in Gamlastan sehr nett. Ich habe eine indisch angehauchte nordische BoutiquenKette (Indiska) entdeckt, die es bei uns in Deutschland nicht gibt. Schade.  Mein erster Tag geht mit rundgelaufenen Füßen und durchgefroren in Gamlastan zu Ende.  Ich habe mir am nächsten Tag noch Djurgarden angeschaut, leider war es Montag und das Museum für moderne Kunst geschlossen. Die Parkanlagen waren einfach zu winterlich um sie schön zu finden. Ich habe mich auch hier wieder ins Warme geflüchtet zu Smorebrod und heißem Kaffee. Nachmittags war ich im Vasamuseum. Die Vasa selbst ist sehr beeindruckend, diese altes Schiff, wenn auch kein Ruhmesblatt für die schwedische Flotte, die wohl insgesamt nicht so erfolgreich war. Das Museum ist liebevoll um das geborgene und restaurierte Schiff herimgebaut. Es hat Spaß gemacht dort zu fotografieren, was übrigens erlaubt ist. Am nächsten morgen noch ein schneller Abstecher in die City, die mir vom baulichen her garnicht gefallen hat. Riesige Kaufhäuser meist schmucklos gebaut, mit jeder Menge Kaufhausketten aber trotzdem mein Fazit: Ich habe längst nicht alles gesehen,  Stockholm hat trotz City viel Flair, ich würde sehr gerne wiederkommen, aber dann im Sommer.


Indoor Fotografie Session mit Eierlei

Jetzt ist doch der Ehrgeiz mit mir durchgegangen und ich habe die alte Fotoausrüstung rausgeholt um für die Monatsbilder auf Fotolismus Essen zu fotografieren. Den Begriff “Essen” habe ich jetzt eher weitgefasst, da ich kein 3 Sternekoch bin der entsprechend kocht und dekoriert. In der Schlichtheit liegt genug Schönes. Man muss es nur sehen, oder?
Zudem liegt Ostern greifbar nah und so kam ich von Schokopralinés und Schokoeiern zu rohen Eiern und am Ende habe ich geplündert, was die Küche noch hergab.  Fazit: rohe Lebensmittel fotografieren sich leichter als Gekochtes, die Farben sind noch klar und das Material nicht “verkocht” und in sich zusammengefallen. Im weitesten Sinne fällt diese Inszenierung für Fotografie unter das Thema Stillife.

Ei pur

Essbare Versuche

Bei meinem spontanen Shooting bin ich auf mehrere Wege gestoßen das Thema umzusetzen. IIn diesen Bildern geht es mehr um das Objekt selbst, als darum es als appetitliches “Essen” darzustellen.
1. Aufwendige Stillifes brauchen entsprechende Accessoires (nicht alles was man im Haus hat und von dem man denkt es passt, passt nachher wirklich).

2. Je einfacher ein Bildmotiv, desto mehr interessante natürliche Details sind von Belang (Spiel mit Struktur).

3. Verfremdung (siehe Salatblatt) durch ungewohnte Perspektive oder Farbgebung, verleiht dem fotografierten Objekt eine eigene Sprache.

Nächster Schritt wäre eine dieser Möglichkeiten in einer Serie zusammenzufassen.

Finished 12.03.09

a third from 30 paintings project:

spring is in the air
120×120cm Acrylic on Canvas

UPDATE 18.03.09
No it is not finished, I restarted to work on it.