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Blogsoftware, Joomla, WordPress oder was?

Nachdem ich jahrelang einen Blog unter der Contentmanagement-Software Joomla geführt habe, mir das jedoch zu umfangreich und zeitintensiv wurde, hatte ich mich zwischenzeitlich für eine reine Fotoblog-Software entschieden. Der Fotoblog enthob mich jedoch aller Worte, was mir so auch nicht recht war. So entschloss ich mich spontan für eine einfache Mischung. Ich wollte eine leicht und schnell zu installierende Software, in der ich sowohl Bilder als auch Texte publizieren kann. Ich brauche keinen zusätzlichen Features für einen Single-Userblog, wie z.B. eine aufwendige Rechteverwaltung für Mituser.
Ich wollte ein übersichtliches, einfaches Backend, die Möglichkeit, ein fertiges Template wählen und editieren zu können, suchmaschinenfreundliche URLS, Kommentarfunktion und Möglichkeiten, Flickr,- und Twitteraktivitäten einzubinden. Einfache Pflege. Et voilà, ich fand, dass ich das alles mit einem WordPress-System gut kann. Installiert und eingerichtet wurde diese Seite an einem halben Tag. Ein eigenes Theme/Template wird die Zeit mit sich bringen.

Was war nun an Joomla komplizierter? Die Inhalte unterliegen einer anderen Ordnungstruktur, wie man diese schaltet, um daraus einen Blog zu erstellen – muss man überlegen. Es funktioniert nicht per Knopfdruck. Eine Kommentarfunktion muss mittels einer Erweiterung geladen werden. Captcha und Spamfilterung ebenso. Die Pflege mittels Update ist aufwendiger.

Jedoch beide Systeme sind weit verbreitet und verfügen über eine große Mitgliedergemeinde. Die Möglichkeit, diese Systeme bei Bedarf durch Plugins/Widgets bzw. Module und Komponenten zu erweitern, ist immer gegeben. Foren, Usergroups und Problemanlaufstellen zur Lösung technischer Probleme im Netz leicht zu finden.

Mein Fazit was den Einsatz von Contentmangement-Systemen angeht:
Wenn’s einfach und schnell gehen soll für den Blog: ein WordPress,
für die Website kleiner bis mittlerer Firmen: ein Joomla,
für Communityplatformen oder umfangreichere Firmenwebseiten mit vielen Usern: Drupal (oder evtl.  Typo 3)

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